Page 7 - Funk-Reha-Katalog
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Technik


            Technik

            Funksystem
            Lehmann Electronic Notruffunk ist in bewährter Ein- und Mehrkanaltechnik ausgeführt.

            Frequenzen
            Für die Funkprodukte werden die Frequenzen:
            868,95 MHz /  869,2125 MHz / 869,2375 MHz
            verwendet.
            Bitte beachten, dass Sender und Empfänger immer die gleiche Frequenz haben müssen.
            Im  Katalog sind die zum Zeitpunkt der Drucklegung lieferbaren  Frequenzen  gelistet. Die aktuellen
            Varianten können beim Lehmann Vertrieb angefragt werden.
             Frequenz-Verwendungen
             868,95 MHz     Sie ist nicht reserviert und darf auch für  andere Kommunikation  als Personennotruf,
                            z. B. Schaltvorgänge, verwendet werden.

             869,2125 MHz   Diese Frequenzen sind in Europa exklusiv nur für Personennotruf reserviert (Sozialalarm-
             869,2375 MHz   Frequenz), damit sehr störungsarm und zusätzlich mit diversen vorgeschriebenen
                            Überwachungskriterien belegt. Für Anwendungen nach DIN/EN 50134 sind sie gefordert.

            Kompatibilität

            Alle  VARIOREC  Empfänger  / Sender der gleichen  Frequenz können  miteinander  kombiniert  werden.  Die
            jeweils verfügbaren Leistungsmerkmale sind den technischen Beschreibungen zu entnehmen.

            Sender/Empfänger-Zuordnung
            Jedes  Sendemodul  hat  eine  eindeutige  Kennung  im  Sendetelegramm.  Zwar  empfängt  jeder  Empfänger
            innerhalb  der Empfangsreichweite das Sendesignal,  aber nur Empfänger,  an welchen die Kennung
            „eingelernt“ wurde, reagieren auf das Empfangssignal.

            Masterfunktion
            Empfänger mit dem Leistungsmerkmal „Masterfunktion“ reagieren in diesem Modus auf alle eintreffenden
            zugrhörigen Melder-Sendesignale unabhängig von deren Kennung.

            Funkreichweiten
            Die Reichweite ist abhängig von der baulichen Umgebung (z.B. Stahlbeton) und Einflüssen durch Fremd-
            strahlung (Elektrosmog, vorwiegend durch PCs und HF-Kommunikationsgeräte). Diese Einflüsse können sehr
            starken Schwankungen unterliegen.
            Als Orientierung kann in Gebäuden (ohne Stahlbeton) mit 30 m und im Freien mit über 100 m  Empfangsreich-
            weite gerechnet werden (siehe hierzu Seite 9).

            Empfangsblockade-Meldung (Nur im Sozialalarm-Frequenzbereich)
            Störungsmeldung des Empfängers, dass sein Eingang durch fremde Signale blockiert ist (erfüllt die Norm
            DIN/EN 50134).

            Tagesüberwachung (Nur im Sozialalarm-Frequenzbereich)
            Der Empfänger kontrolliert den Empfang des zyklischen automatischen Test-Prüfsignals der Sendemodule.
            Bleibt dieses innerhalb eines Tagesintervalls aus, wird vom Empfänger eine Störmeldung abgegeben (erfüllt
            die Norm DIN/EN 50134).

            OEM-Varianten
            Die  Empfänger  werden  mit  DC  24  V  betrieben.  Abweichende,  niedrigere  Spannungen  (z.B.  12  V)  sind
            optional. Der Steckanschluss zur Buchse des Rufsystems wird nach OEM  Vorgabe konfektioniert. Diese
            Variabilität betrifft auch Baugruppenbezeichnungen, Labeling, Verpackung und Beipack.







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        Katalog B 2021 V10.00
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