Diese Seite dient zu
einmaligen allgemeinen Einstellungen, zur visuellen Kontrolle
angeschlossener Messwert-Fühler und deren Zustände, sowie zur manuellen
Einschaltung der Heizungs-Gebläse, falls diese z.B. zur Unterstützung
anderer Gebläse in einem anderen Container mit einbezogen werden sollen.
Jede der 6 Containerspalten ist identisch aufgebaut und deren
Anzeigen und Bedienung somit auch.

Sensor angeschlossen
Hier wird zu jedem der
3 Sensor-Fühler optisch angezeigt, ob dieser aktiv angeschlossen ist.
Die externen Sensoren
sind jeweils mit der Container-Nummer 1 bis 6 und zur besseren
Unterscheidung mit den Farben rot, gelb und blau gekennzeichnet.
Entsprechend werden die
zugehörigen Farben hier mit angezeigt.

Temperaturbereich
Der auf der Seite
Sensoren
angezeigte numerische Temperaturwert wird hier für jeden Sensor im Bereich
0-80°C visualisiert dargestellt.
Gelb zeigt Temperaturen
unterhalb des Sollwertes an, grün zeigt Temperaturen innerhalb des
Sollwertebereiches von 56-60 °C incl. Hysterese an, orange zeigt
Temperaturen oberhalb des Sollwert-Bereiches von 60-70°C an, rot zeigt
Temperaturen im möglichst zu vermeidenden Bereich oberhalb 70°C an.
Die vertikalen
Markierungen sind bei 56°C.

Sollwert
Sofern alle drei
Sensoren Temperaturwerte des Sollwertes oder höher erfassen, wird dies durch
die vertikale grüne Anzeige signalisiert.
Dies ist auch der Zeitpunkt, bei
dem bei aktivierter Zeiterfassung auf der Seite
Bedienung die
zugehörige Zeituhr anfängt zu zählen.

Heizzeit-Ende
Diese Anzeige leuchtet
grün nach ordnungsgemäßem Ablauf eines Dekontaminations-Heizvorgangs
(parallel zur blinkenden
Anzeige „fertig“ auf der Seite Bedienung).

Gebläse
Diese Anzeige leuchtet
immer so lange grün, wenn ein Heiz-Gebläse elektrisch aktiv an ist.
Dies kann in
Abhängigkeit des roten Schalters in der Stellung „0“ Auto
durch die Systemsteuerung automatisch mit steuerungsseitiger An-/Abschaltung
erfolgen, oder in Stellung „I“ auch manuell konstant eingeschaltet
werden.
Die manuelle
Aktivierung wird durch die rote Anzeige
Manuell rechts daneben dargestellt.
Bei manueller
Aktivierung erfolgt keine temperaturabhängige automatische
Abschaltung und Steuerung des Gebläses!
Erst nach Ablauf der
Soll-Laufzeit wird das Gebläse automatisch mit deaktiviert.
Sofern auf der Seite
Sensoren eine
manuelle Abschaltung eines Containers vorgenommen wurde, leuchtet die
Anzeige
abgeschaltet rot.
Dann ist über den roten
Schalter weder eine automatische, noch eine manuelle Inbetriebsetzung des
Gebläses möglich.

Innentemperatur und
Temperatur Technikschrank
Der mobile
Heizungsanhänger und der Technik-Schaltschrank haben jeweils einen
eingebauten Lüftungs-Ventilator zur Abführung von Wärme.
Hierzu sind zwei
interne Sensorfühler fest installiert.
Der Fühler für die
Innentemperatur im Hänger sitzt links oben zwischen dem elektrischen
Heizungs-Radiator und dem Beginn der Heizungsrohr-Stränge.
Hierin sollte im
Betriebszustand eine rote Led-Anzeige leuchten.
Der gleiche Fühler
sitzt im Technikschrank oben hinter der grauen Abdeckplatte der
Schrankverkleidung.
Der obere
Technikschrank ist aus lüftungstechnischen Gründen als geschlossenes System
konstruiert und sollte während des normalen Heiz-Betriebes nie ohne die
zugehörigen Abdeckungen und Verkleidungen sein.
Die Schranktüren spielen
dabei keine Rolle und können ausgehangen sein.

Die links neben dem
Wort Innentemperatur und Technikschrank vorhandenen Anzeigen
für „Sensor angeschlossen“ müssen während des Betriebs grün sein.
Die jeweils rechts
daneben liegende Balkenanzeige visualisiert den weiter rechts in den
Digitalanzeigen wieder gegebenen Temperaturwert.
Die zugehörigen Farben
haben für die beiden Messfühler unterschiedliche Temperaturauflösungen,
jeweils im Bereich von 0-60 °C für den Hänger und 0-70 °C für den
Technikschrank.
Hänger:
grün von 0-36°C, gelb von 36-42°C, orange von 42-48°C und rot oberhalb 48°C.
Vertikale Markierung zeigt 45°C.
Technikschrank: grün von 0-28°C, gelb von 28-35°C, orange von 35-49°C und rot oberhalb
49°C. Vertikale Markierung zeigt 35°C.
Für die Innentemperatur
im Hänger und die Innentemperatur im Technikschrank können auf der Seite
Sensoren
Alarmtemperaturen voreingestellt werden.
Die kritischen
Vorgabewerte sind 35°C für den Technikschrank und 45°C für die
Innentemperatur im Hänger.
In Abhängigkeit von den
dort eingestellten Werten, werden bei Überschreitung die zugehörigen Lüfter
eingeschaltet.
Die vertikale Anzeige
neben der jeweiligen digitalen Temperaturanzeige ist rot wenn der
voreingestellte Temperatur-Alarmwert überschritten wurde.
Die unter dem
jeweiligen Ventilator-Symbol befindliche horizontale Anzeige wird grün, so
lange der zugehörige Lüfter aktiviert ist.



Shutdown
(unten links)
In der digitalen
Anzeige kann die Zeit
(Voreinstellung 5
Minuten=300 Sekunden) für die
automatische Programmbeendung im Falle des kompletten Ausfalls der primären
230V Spannungsversorgung eingestellt werden.
Wenn dieser Fall
eintritt, blinkt die darüber befindliche Anzeige 230V Ausfall in
orange und die voreingestellte Zeit beginnt vom Anfangswert bis 0
herunterzuzählen.
Bei 0 wird das
Programm automatisch beendet.
Dies entspricht derjenigen Programmbeendung,
welche auch manuell über die Seite
Hilfe ausgeführt
wird.
Beim automatischen Shutdown wird jedoch vorher noch eine technische
Störungs-Mail verschickt.

Störungen
Hier werden
Informationen über angeschlossene und generelle Systemkomponenten angezeigt.
Bei ordnungsgemäßem
Betrieb wird die rot umrandete Anzeige „Störung“ grau angezeigt.
Die
Anzeigen:
Thermosensor
Brenner
Öl-Tankvorrat
Ausfall
lokale Datenspeicherung
USV-Störung
Sicherung
defekt
müssen grau angezeigt
werden.
Modul
Kommunikation
5V-Versorgung
12V-Versorgung
müssen grün anzeigen.
Wenn eine Störung
auftritt, blinkt das rot umrandete Wort „Störung“
im Takt rot auf.
Je nach Art der Störung, werden folgende Farben angezeigt:
Thermosensor
USV-Störung
Brenner
5V-Versorgung
Öl-Tankvorrat
12V-Versorgung
Modul
Kommunikation
Sicherung defekt
Ausfall
lokale Datenspeicherung
Je nach Prioritätsgrad
der Störung blinkt die entsprechende Anzeige.
Je nach Störung werden
mit unterschiedlichen Verzögerungszeiten Mails an den technischen
Bereitschaftsdienst des Betreibers abgesetzt.
Störungserläuterungen
Thermosensor:
Signalisiert den Ausfall eines oder mehrer der bis zu 18 am System aktiv
angeschlossenen digitalen Mess-Fühler.
Dies passiert auch, wenn Mess-Fühler gar nicht angeschlossen werden und der
entsprechende Container auf der Seite
Sensoren nicht
ausgeschaltet wird!
Brenner:
Signalisiert
eine generelle Störung am Brennersystem der Heizanlage.
Eine Störung des
Notstromaggregates wird ebenfalls hierüber signalisiert.
Eine Unterscheidung
dazu existiert nicht.
Öl-Tankvorrat:
Auf der
linken Seite des Hängers befindet sich rechts neben dem Elektro-Heizradiator
die Tanklevel-Anzeige.
Der %-Faktor für die Alarmauslösung ist dort frei
einstellbar.
Wird der eingestellte Minimal-Füllwert erreicht, wird im TempCon System die
Störung aktiviert.
Modul
Kommunikation:
Das
zum System gehörende Multi I/O Modul
(sitzt hinter der linken
oberen grauen Abdeckung)
ist eine der wichtigsten Hardware-Komponenten.
Ein
Ausfall der Modul-Kommunikation führt zu einer massiven Störung des
Gesamt-Systems, da hierüber auch die Gebläse und Lüfter angesteuert werden.
Ausfall
lokale Datenspeicherung:
Diese Störung signalisiert den Ausfall der nach erfolgreicher
Heiz-Dekontamination in das System-Protokoll gespeicherten Daten-Files.
Sofern die Internet-Kommunikation nicht zeitgleich gestört ist, erfolgt
jedoch auch bei gestörter Datenspeicherung der Versand der parallelen
Meldungs-Informationen an den Betreiber.
Die
lokale Datensicherung dient bei ordnungsgemäßem Mailversand nur zur
redundanten Daten-Protokollierung.
USV-Störung:
Die
unterbrechungsfreie Stromversorgung befindet sich im unteren rechten
Schaltschrankelement.
Die Störungsanzeige ist eine Sammelinformation.
Es
kann sich dabei um eine generelle Akkumulatorstörung, eine Unterschreitung
des zulässigen Ladezustands-Levels oder eine sonstige technische Störung
handeln.
Die USV schaltet bei schwerwiegenden Störungen den ansonsten generell von
der Primärversorgung getrennten sekundären 230V Spannungskreis direkt durch
auf die primäre Spannungsversorgung.
Die
technischen Komponenten sind dadurch nicht mehr ausfallgepuffert!
Vor Trennung der primären Spannungsversorgung müssen daher das
Steuerprogramm unbedingt ordnungsgemäß beendet und das Rechnersystem
herunter gefahren werden.
5V-Versorgung:
(oben links
hinter der grauen Abdeckung)
Das
5V-Netzteil dient lediglich der Versorgung für die grünen Led-Anzeigen in
den externen Anschluss-Kupplungen der Sensoranschlüsse.
Ein Ausfall ist daher absolut unkritisch und beeinflusst die
Haupt-Funktionen des Gesamtsystems in keinster Weise.
12V-Versorgung:
(oben links
hinter der grauen Abdeckung)
Das
12V-Netzteil versorgt nahezu alle sonstigen System-Komponenten wie die
Messfühler-Systeme und den Daten-Router.
Bei Ausfall ist kein Systembetrieb mehr möglich, auch nicht teilweise.
Es
kann auch keine externe Störungsmeldung mehr abgesetzt werden.
Sicherung
defekt:
Alle mit 12V
oder mit 5V betriebenen Systemkomponenten sind separat abgesichert.
Die Sicherungskarte sitzt unten rechts hinter der linken grauen Abdeckung.
Der
Ausfall bereits einer Sicherung führt zur Störungsanzeige.
Welche Sicherung defekt ist, wird auf der Sicherungskarte optisch durch eine
rote Led-Anzeige neben der ausgefallenen Sicherung angezeigt.


Soll-Temperatur
Laufzeit
Hier wird die Uhren-Solllaufzeit der Container bei erreichter
Soll-Temperatur eingestellt (Voreinstellung 30 Minuten).
Zu
Testzwecken können auch kürzere Zeiten eingetragen werden (kleinster Wert 1
Minute).
Die
Laufzeit-Dauer wird in jeder automatischen Dokumentation mit aufgeführt,
sowohl in der lokalen Datenspeicherung, als auch in der Mail-Übermittlung.


E-Mail
Versand
Hier werden 2 Mailadressen eingetragen.
An die Mailadresse Büro werden die kompletten Detail-Fertigmeldungen
der Dekontaminations-Vorgänge übertragen.
An
die Mailadresse Technik werden die verkürzten OK-Meldungen und alle
technischen Störungsmeldungen übertragen.
Mit dem grünen Schalter (Standard-Stellung „I“ Ein) können bei
aktivem Programm und Service-Tätigkeiten mit häufiger Störungsauslösung oder
bei ständiger Personal-Anwesenheit vor Ort die technischen Mail-Meldungen
manuell abgeschaltet werden (Schalter auf „0“).
Die grüne Anzeige
Ein daneben ist dann aus.
Bei automatisiertem Betrieb ohne Personal-Anwesenheit sollte die Übertragung
immer aktiv eingeschaltet sein.

Akustik-Signal
Auftretende Störungen
werden (nur bei
aktiviertem System-Lautsprecher) durch ein akustisches Intervall-Signal signalisiert.
Mit dem roten Schalter kann dieses entweder auf permanent (immer)
oder nur als reines einmaliges kurzes Aufmerksamkeitssignal auf einmal
(Voreinstellung)
gestellt werden.
Watchdog (oben rechts)
Diese Anzeige blinkt
ständig. Wenn die Anzeige nicht mehr blinkt, liegt ein interner
Software-Fehler oder eine generelle System-Überlastung vor.
Simulation
(oben rechts)
Diese Anzeige muss
immer grau unterlegt sein.
Der Simulations-Modus kann nur durch den System-Hersteller aktiviert werden
und wird durch blinkende Anzeige signalisiert.
Das System wird in
diesem Zustand nicht mehr durch die externen Messfühler-Systeme gesteuert.
Weitere System-Seiten
sind über die unten links befindlichen Buttons:
Bedienung, Sensoren und Hilfe aufrufbar.
